Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens

Den Wunsch der Gottesmutter um die Weihe an ihr Unbeflecktes Herz finden wir erstmals in Fatima. In ihrer Botschaft vom 13.7.1917 bittet sie inständig um die Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz sowie um die Andacht der Sühnesamstage, und macht davon Krieg oder Frieden in der Welt abhängig.

Die Weihe wird nicht rechtzeitig von den Päpsten ausgeführt, der II. Weltkrieg bricht an, genauso wie Maria es vorausgesagt hatte. Durch die Weihe Portugals am 13.5.1931 wird Portugal vom II. Weltkrieg verschont. Die Weihe von Pius XII. (31.10.1942) hat das Ende des II. Weltkrieges herbeigeführt. Durch die Weihe von Papst Johannes Paul II. am 25.3.1984 mit einem Großteil aller Bischöfe wird der Zusammenbruch des Kommunismus und die Wende im Osten Europas eingeleitet.

 

„Krieg oder Frieden in der Welt hängen ab von der Übung der Andacht der Sühnesamstage, vereint mit der Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens“

(Schwester Lucia am 19.03.1939).

 

Die weltgeschichtlichen Ereignisse sprechen für sich, sie beweisen die wunderbare Macht der Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens.

 

Wenn sich ein Volk oder Land durch die Weihe ganz der Gottesmutter anvertraut, darf es auf ihren mächtigen Schutz und ihre wunderbare Gnadenvermittlung bauen.

 

Ein Jahr nach der Weihe durch Papst Joh. P. II., nämlich am 25.3.85 erscheint die Gottesmutter in Schio/Italien als Königin der Liebe einem Mann, namens Renato Baron. In ihren Botschaften (1985-2004) bittet sie hier um Gebet, Umkehr, Buße, und besonders um die Weihe an ihr Unbeflecktes Herz.

 

Diesmal jedoch um die Weihe jedes einzelnen, von Familien, Gemeinschaften, Diözesen, Ländern.

 

„Das Herz Jesu erbittet mit Verheißung besonderer Gnaden die Weihe von Gemeinschaften, von Pfarreien, von Diözesen an mein Unbeflecktes Herz. Groß werden die Gnaden und Segnungen sein, die ihnen zuteilwerden....“

 

Deshalb wird in Schio die Ausübung der Weihe und ihrer Vorbereitung besonders gepflegt; es haben sich dort bereits an die 40.000 Gläubige geweiht.

 

Der Erscheinungsort Schio ist seit Oktober 2017 von der Diözese Vicenza als Gebetsstätte anerkannt.

 

Sowohl am 25.3.2018 wie auch am 25.3.2019 wurde die Weihe Europas vollzogen.

Am 25.3.2018 durch seine Excellenz Mons. Luigi Negri (Erzbischof e.m. von Ferrara/I).

Am 25.3.2019 durch S.EM. Kardinal Ernest Simoni.

 

 

Mit diesem Weihetext dürfen wir immer wieder Europa ganz der Gottesmutter anvertrauen:

S. EM. Kardinal Ernest Simoni
S. EM. Kardinal Ernest Simoni

WEIHE EUROPAS AN DAS UNBEFLEKTE HERZ MARIENS

(Monte di Cristo - SCHIO, 25.3.2019)

 

O Maria, wir stehen vor deinem segensreichen Bildnis und richten unsere Bitte an dich für Europa, das wir dir heute anvertrauen und deinem Unbefleckten Herzen weihen.

Von Hunger und Krieg, befreie uns!

Von einem Atomkrieg, von jeder unvorhergesehenen Selbstzerstörung, von jeder Art von Krieg und Unglück, befreie uns!

Von den Sünden gegen das menschliche Leben von der Empfängnis an, befreie uns!

Von Verzweiflung, Hass und Erniedrigung der Würde als Kinder Gottes, befreie uns!

Von jeder Art von Ungerechtigkeit im sozialen Leben auf nationaler und internationaler Ebene, befreie uns!

Von der Gleichgültigkeit gegenüber den Geboten Gottes, befreie uns!

Von der Versuchung, die Wahrheit Gottes in den Herzen der Menschen auszulöschen, befreie uns!

Vom Verlust der Unterscheidung von Gut und Böse, befreie uns!

Von den Sünden gegen den Heiligen Geist, befreie uns!

 

O Maria, Königin der Liebe, Jesus Christus, der Erlöser der Welt hat uns dir anvertraut. Bitte deinen Göttlichen Sohn für uns, Er möge auf unserem Kontinent Europa die Fülle des Heiligen Geistes ausgießen, den Geist der Wahrheit und Quelle des Lebens. Königin der Liebe, nimm du Ihn für uns und mit uns auf, wie du es damals zu Pfingsten zusammen mit den ersten Jüngern getan hast.

 

O Mutter, du kennst und teilst unsere Leiden und unsere Hoffnungen. Heute stehen wir hier vor

dir und bitten dich um dein mütterliches Eingreifen, damit es uns gelingt, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. O heilige Mutter Gottes, wir suchen Schutz unter deinem Mantel der Barmherzigkeit.

Dir vertrauen wir unseren Weg und unsere Zukunft an.

Dir übergeben wir: alle Völker Europas, beginnend bei den Schwächsten und Leidenden; die Ungeborenen und alle deren Leben bedroht ist; alle, die in Armut hineingeboren wurden; alle Jugendlichen, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind; die Flüchtlinge und Arbeitslosen; die Kranken; die getrennten Familien; die allein gelassenen alten Menschen; alle Menschen, die ohne Hoffnung sind; alle öffentlichen Institutionen.

O Maria, leite deine Kinder, damit mit deiner Hilfe alle Menschen Jesus, das Licht der Welt, erkennen! Möge sich wieder in der Geschichte der Menschheit die unendliche Erlösermacht Jesu Christi, deines Sohnes offenbaren, die Macht der Liebe des Barmherzigen Vaters!

Möge der Heilige Geist das Bewusstsein der Menschen umwandeln. Möge Er unsere Gedanken

heilen, unsere Herzen reinigen und unseren Nationen ein neues Pfingsten schenken! Amen.